Schloss-Schoenbrunn

Schloss Schönbrunn

Besuchen Sie Schloss Schönbrunn, die Nr. 1 Sehenswürdigkeit in Wien! In den original ausgestatteten kaiserlichen Prunkräumen bekommen Sie Einblicke, wie einst Maria Theresia, Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth, auch als Sissi bekannt, residierten. Die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger, ursprünglich im 17. Jhdt von Kaiser Leopold I. bei dem Barockarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach beauftragt, hat eine spannende Geschichte, die Sie bei einer Tour durch das Schloß Schönbrunn entdecken können!

Monarchie atmen – das geht am besten im Schloss Schönbrunn. 1742 von Kaiserin Maria Theresia zu ihrer Sommerresidenz gewählt, war es von 1804 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs Hauptwohnsitz der österreichischen Kaiser. Es ist das größte Schloss Österreichs und eines der meistbedeutendsten und meistbesuchten Kulturgüter des Landes. Das Schloss und der es umgebende, rund 160 Hektar große, barocke Schlosspark sind seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe. Zum Schloss Schönbrunn gehört auch der älteste noch bestehende Zoo der Welt, der Tiergarten Schönbrunn.

Im Erdgeschoß befinden sich die Privatappartements der kaiserlichen Familie, die sogenannten „Berglzimmer“ mit dem Gisela-, dem Goëss- und dem Kronprinzenappartement. Sie wurden im 19. Jahrhundert nach den Kindern der Kaiserin Elisabeth („Sissi“) benannt (Gisela von Österreich und Kronprinz Rudolf), sowie nach der Oberhofmeisterin der Kaiserin, der Gräfin von Goëss. Zahlreiche Fresken von Johann Baptist Wenzel Bergl verzieren Wände und Decken der Apartments. Seit 2008 sind sie der Öffentlichkeit zugänglich. Ebenfalls im Schloss Schönbrunn, das auch zu repräsentativen Zwecken genutzt wurde, befindet sich der Spiegelsaal, in dem angeblich der erst sechsjährige Wolfgang Amadeus Mozart sein erstes Konzert vor Kaiserin Maria Theresia und ihrem Hofstaat, gab. 

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten im Schloss Schönbrunn zählen das Weißgoldzimmer, die „Blaue Stiege“, das mit Rokoko-Stuck verzierte Billardzimmer, die „Große Galerie“ mit einer Länge von mehr als vierzig Metern, in der das Kaiserpaar festliche Empfänge gab, der Zeremoniensaal, das ehemalige Arbeitszimmer von Kaiser Franz I., das sogenannte „Vieux-Laque-Zimmer“, das aus der französischen Besatzungszeit 1805-1809 stammende „Napoleonzimmer“, das Porzellanzimmer, das Millionenzimmer, das Miniaturenkabinett, der Gobelinsalon, der „Rote Salon“ und das Schlosstheater, das heute dem Max-Reinhardt-Seminar als Übungsbühne dient. Im Westtrakt des Schlosses gibt es seit 2002 das „Kindermuseum Schönbrunn“, das den kleinen Besuchern Möglichkeiten zum spielerischen Erleben der Kaiserzeit gibt, so kann man unter dem Titel „Kaiserkinder“ in das Alltagsleben der Kaiserfamilie zur Barockzeit eintauchen.

Schloss Schönbrunn diente einigen internationalen Filmen als Kulisse, unter anderem den drei „Sissi“-Filmen mit Romy Schneider (1955), „Prinzessin Olympia“ mit Sophia Loren (1960), „Der rechte Arm der Götter“ mit Jackie Chan (1986), dem James-Bond-Film „Der Hauch des Todes“ (1987) und dem Hollywood-Epos „Marie Antoinette“ mit Kirsten Dunst (2006).

Schönbrunn trägt seinen Namen aufgrund des sogenannten „Schönen Brunnens“ – einem von Hofgärtner Adrian van Steckhoven errichtetem Brunnenhaus. Aus diesem Brunnen wurde das Trinkwasser für den kaiserlichen Hof entnommen und täglich in die Hofburg gebracht.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges diente Schloss Schönbrunn der britischen Besatzungsmacht als Hauptquartier, da die beiden angrenzenden Bezirke Wien 12 (Meidling) und Wien 13 (Hietzing) zum britischen Sektor gehörten. 1948 wurden Teile des Schlosses wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Auch nach Ende der Monarchie 1918 bildete Schloss Schönbrunn noch eine spektakuläre Kulisse für Staatsevents: So gab der österreichische Bundespräsident Adolf Schärf 1961 ein Galadinner anlässlich des Gipfeltreffens zwischen dem US-Präsidenten J.F. Kennedy und dem sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow. Das Gipfeltreffen wurde eigens im seit dem Staatsvertrag 1955 neutralen Österreich abgehalten, denn es sollte dazu dienen, die Spannungen zwischen der USA und der Sowjetunion im Kalten Krieg zu verringern. 

Übrigens: Die berühmten gelben Mauern des Schloss Schönbrunn sind nicht zufällig gelb. „Schönbrunner Gelb“, auch „Habsburger Gelb“ oder „Kaisergelb“ genannt sind nämlich alle offiziellen Bauwerke des Staates Österreich-Ungarn ab etwa 1780 – Kaiser Joseph II. hatte dies so angeordnet.

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